Eine Fusion ist ein guter Zeitpunkt zur Realisierung neuer Projekte. Das dachte sich auch Stadgenoot, die neue Wohnungsbaugesellschaft der Stadt Amsterdam, die aus dem Zusammenschluss zweier Wohnungsbaugesellschaften hervorgegangen ist. Das Unternehmen sucht den Dialog mit Anwohnern, um deren individuelle Wünsche und Bedürfnisse stärker berücksichtigen zu können. Und wie lässt sich dieses Vorhaben am besten umsetzen?

Edenspiekermann gibt der Wohnungsbausgesellschaft den neuen Namen Stadgenoot („Stadtgenossen“) und bringt damit die Philosophie und die Ziele des Unternehmens zum Ausdruck. Auch das Corporate Design ist komplett auf den Dialog mit der Stadt Amsterdam und ihren Bürgern ausgerichtet. Auf diese Weise kann sich Stadgenoot zur führenden Wohnungsbaugesellschaft der nördlichen Region Randstad entwickeln.

Die Grundfarben Rot und Grün fallen auf und sind gut wiedererkennbar. Rot steht für die Bebauung der Stadt, Grün für das Wohnumfeld. Die Verbindungslinie im Logo macht deutlich, dass Stadgenoot auf die Wünsche von Anwohnern und Kooperationspartnern eingeht.

Um allen Bürgern der Stadt Amsterdam ein angenehmes Wohnen und Arbeiten zu ermöglichen, ist Stadgenoot auch in den einzelnen Stadtteilen vertreten und will mit den Bewohnern ins Gespräch kommen. Die textliche Ausrichtung der Kampagne orientiert sich daher am Amsterdamer Lebensstil: klar, direkt und unprätentiös, aber immer respektvoll. Die verwendeten Fotos zeigen Menschen in ihrem Wohnungsumfeld. Damit bringt Stadgenoot seine Verbundenheit mit der Stadt und ihren Bewohnern zum Ausdruck.

Außerdem entwickelt Edenspiekermann eine Corporate Story, in der 13 Amsterdamer darüber berichten, was für sie Wohnqualität bedeutet. Diese „Stadtgeschichten“ stehen als Kurzfilme im Internet und sind als Interviews in einer Broschüre zusammengefasst.

Auf einem großen Fest für Mitarbeiter und geladene Gäste wird der neue Name vorgestellt. Danach beginnt eine große multimediale Einführungskampagne, in der Stadgenoot sich der Stadt präsentiert. Auf großen Gerüstbannern und Plakaten in S- und U-Bahnen sowie an Bushaltestellen sind Texte zu lesen wie: „Hallo, wir sind die neuen Nachbarn“ und „Das wird unser Viertel“.