Typisch Bosch

Was haben eine Rennfahrerin, eine Schiedsrichterin und eine Mutter gemeinsam? – Sie arbeiten bei Bosch.

Das 125-jährige Stuttgarter Technologieunternehmen will deutschlandweit mit Personalanzeigen um Frauen werben, die selbstbewusst ihren beruflichen Weg gehen. Bei Bosch muss sich niemand verbiegen, um Karriere zu machen. Gefragt sind starke Charaktere und „coole Typen“, die ihre Persönlichkeit in vielfältiger Weise einbringen. 

Dafür mussten wir nicht lange nach Models suchen. Drei „typische“ Boschlerinnen waren schnell unter den Mitarbeiterinnen gefunden. Während des Fotoshootings mit Fotografen Dirk Bader in Stuttgart zeigten sie überzeugend, wie sich Karriere und persönliche Entfaltung verbinden lässt.

Es war uns wichtig, hier einen anderen Weg zu gehen und uns vom stereotypen Bild der Karrierefrau in der Werbung abzugrenzen. Ein mutiger Schritt für Bosch und ein Anzeigenkonzept, das das Unternehmen als modernen Arbeitgeber positioniert.

Drei Anzeigenmotive werben jetzt in Frauenzeitschriften, Hochschulmagazinen sowie auf Messen und Veranstaltungen für eine Karriere bei Bosch.

Typisch Bosch 3

Typisch Bosch 2

Typisch Bosch 4

So eine Art Pilot: 3 Fragen an Thomas Walsch

Thomas kann so ziemlich alles, und davon viel. Zum Beispiel rund 800 großformatige Weihnachtskarten – meterhohe Stapel sperrigen Kartons – nicht nur produzieren, sondern von diversen ESPIs (!) in diversen Konstellationen (!!) rechtzeitig (!!!) unterschreiben lassen, konfektionieren, eintüten, frankieren, abschicken. Drei Fragen an unseren nervenstarken Production Coordinator.

1. Lieber Thomas, Kollegin Grubitzsch hat im letzten ESPI-Interview etwas überzogen; du musst das jetzt einfangen: eine Situation, die dir bekannt vorkommt?

Null Reaktion.

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2012: keine Gatekeeper-Bullshit-Filterung

Jahresendspurt im Büro. Bevor sich alle in ein paar wohlverdiente freie Tage verabschieden, habe ich im Berliner Büro nachgefragt, was im nächsten Jahr wohl auf uns zukommen wird. Hier einige Voraussagen der geschätzten Kollegen:

Markus Kirsch meldet mobil: „Ein sinnvolles Online-Erlebnis wird 2012 noch wichtiger werden. Ganz weit vorne deshalb ganzheitlich gedachte Konzepte, Ideen und Marken und natürlich die Verlagerung der Handlungsfelder vom klassischen und statischen Bild einer Marke hin zu flexiblen Erscheinungen. Es geht um Glaubwürdigkeit und Ehrlichkeit. Man nimmt es den Marken nicht mehr ab, wenn sie schummeln." Als weiterer Tipp von Markus die Megatrends für 2012 unter http://trendwatching.com/briefing/ 

Sonja Knecht schreibt: „Nach meinem Gefühl wird, als Fortsetzung von diesem Jahr, vor allem gefragt sein: INTUITION + IMPROVISATION. Und in meinem Bereich? In der Textecke? Gilt natürlich weiterhin: Präzision, Neugier, Begeisterung, Liebe.“

Christian Hanke bekommt die besten Geistesblitze unter der Dusche und berichtet beim ersten Kaffee im Büro: „Durch die großen Umwälzungen glaube ich, dass wir weiterhin mehr Unternehmen in Kulturveränderungen begleiten. Das beinhaltet, dass wir Markenführung auch stärker als sinnvolle Erzählstrategie begreifen. Wir reden seit Jahren über gutes Storytelling, aber das ist immer noch zu sehr geprägt durch die alte Kultur der Gatekeeper-Bullshit-Filterung. Ich glaube, dass wir echte Geschichten, aus dem Herzen der Marke erzählt, brauchen, um wirkliche Beziehungen aufbauen zu können. Und ich hoffe, dass wir kluge, flexible Werkzeuge erfinden, welche Unternehmen helfen (und zwingen), Marken unter diesem Gesichtspunkt und nicht anhand von altmodischen Styleguides zu führen.“

Auch Julia Sysmäläinen verrät mir auf unserer Weihnachtsfeier: „Wir werden uns noch viel stärker als bisher mit den Inhalten auseinander setzen und diese bis in die kleinsten Zeichen übersetzen. Die Inhalte werden die Form bestimmen – mehr denn je – und damit ihre Wirkung.“

Für Robert Stulle zeichnen sich schon sehr konkrete Szenarien für das kommende Jahr ab: „Ich glaube wir beschäftigen uns 2012 nach wie vor mit konstanter Veränderung (und wie man damit umgeht). Es wird uns wahrscheinlich immer mehr bewusst, dass klassische Banken, starre (corporate) Strukturen und Diktaturen das Ende ihrer Ära erleben. Außerdem werden wir wohl sehen, dass unser Smartphone nicht nur die Kreditkarte und unser Bargeld ersetzt, sondern uns auch als Ausweis, Eintrittskarte, Klubkarte, Unterschrift und Fingerabdruck dient. Ich glaube Edenspiekermann macht 2012 noch mehr Service Design Projekte, mehr Konzeptentwicklung und mehr Trainings und Workshops als bisher."

Soweit der Blick in die Kristallkugel. Veränderungen werden uns auch im nächsten Jahr begleiten. Das steht fest. Welchen Weg wir nehmen und wie wir ihn gestalten liegt weiterhin bei uns. Mehr dazu auch unter unserer Neujahrsaktion elephant-or-bird.com

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